VorsorgeBlog
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 Wednesday, April 11, 2007

In letzter Zeit bin ich sehr häufig im direkten Kontakt mit Arbeitnehmern aus den verschiedensten Sparten und dabei spürt man bereichsübergreifend eine gewisse Verunsicherung.
Die zu treffende Entscheidung ist natürlich alles andere als banal, da man über seine Vorsorgezukunft entscheiden muss:
Jeder Arbeitnehmer kann sich frei entscheiden, wohin er seine anreifende Abfertigung fließen lassen will.
Diese Entscheidungsfreiheit hat auf manche Arbeitnehmer oftmals eine einschüchternde Wirkung, da man nun Eigenverantwortung übernehmen muss.
Bei vorhergehenden Reformen, wurde einfach über die Köpfe der Arbeitnehmer hinweg eine Entscheidung getroffen, ohne eine Wahlmöglichkeit einzuräumen, dabei hat sich natürlich keine Verunsicherung breit gemacht, sondern gegebenenfalls Unmut.
Aus diesem Grund kann ich folgenden Ratschlag geben:
Man kann die Unsicherheit nur ablegen, wenn man sich ausreichend informiert. Nachdem man die notwendigen Informationen eingeholt hat, soll man jedoch Mut beweisen und eine bewusste Entscheidung treffen.

M.A.

Anlage: WAS MUSS ICH TUN?

Wednesday, April 11, 2007 7:18:38 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0] -

 Monday, March 12, 2007

Die ausgesprochene Absicht jeglicher Zusatzrentenform ist es natürlich, dass man sich neben der öffentlichen Rente ein zweites Vorsorgestandbein aufbaut. Daher ist die häufig gestellte Frage:
"In welcher Form und mit welchen Modalitäten werden diese Rentenauszahlungen stattfinden?" mehr als angebracht.  
Wenn man die Voraussetzungen erfüllt die Rentenleistungen des Rentenfonds in Anspruch zu nehmen, dann kann man sich bis zu maximal 50% der angereiften Position in Form von Kapital auszahlen lassen und der restliche Teil wird in eine periodische Zusatzrente umgewandelt.
Es gibt jedoch folgende Ausnahme: Fällt die monatliche Zusatzrente unter 50% des Sozialgeldes (zum gegenwärtigen Zeitpunkt 195 Euro) aus, dann kann man die gesamte Position in Form von Kapital ablösen. Diese Regelung gibt es daher, da man mit einer so niedrigen Zusatzrente die öffentliche Rente nicht genügend aufbessern würde.

M.A.

Monday, March 12, 2007 10:44:51 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0] -

 Friday, February 23, 2007

Viele Arbeitnehmer der Privatwirtschaft sind verunsichert, da sie durch die Abfertigungsreform aufgerufen worden sind, die Verantwortung für Ihre Vorsorgezukunft selbst zu treffen und nicht, wie so oft in der Vergangenheit, vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind. Natürlich sind durch die Reform auch all jene Arbeitnehmer aufgerufen eine Entscheidung zu treffen, denen nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung fehlen. Bei vielen Publikumsveranstaltungen ist häufiger folgende Frage aufgetreten: Rentiert es sich in meinem Alter noch einem Rentenfonds beizutreten?
Ein Rentenfonds ist eine mittel- bis langfristige Investitionsform, welche sich natürlich bestens für junge Arbeitnehmer eignet, sich eine Zusatzrente aufzubauen. Aber was kann man nun Arbeitnehmern anraten, welche einen nicht mehr so langen Anlagehorizont aufweisen? Klarerweise kann mit wenigen Beitragsjahren keine Zusatzrente aufgebaut werden. Jedoch ist auf der anderen Seite zu beachten, dass sämtliche Arbeitnehmer dieselben steuerlichen Vorteile bei der Zuführung der Abfertigung an einen Rentenfonds haben. Aus diesem Grund kann ein Rentenfonds durchaus auch für weniger Beitrittsjahre seinen Reiz haben.
   
M.A.

Friday, February 23, 2007 8:27:25 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0] -

 Monday, February 12, 2007

Kann ich über mein Geld erst nach der Pensionierung verfügen? Diese oder ähnliche Fragen sind in letzter Zeit an der Tagesordnung. Dazu ist folgendes zu sagen: ausdrückliches Ziel eines Rentenfonds ist es, dass sich ein Mitglied eine Zusatzrente aufgebaut. Dieses Ziel würde natürlich deutlich verfehlt, falls man seine Position jederzeit, zur Gänze und ohne Angaben von Gründen ablösen könnte. Sie werden mir zustimmen, dass nicht mehr Vorsogeüberlegungen, sondern vielmehr rein spekulative Überlegungen vordergründig wären. Ein Fondsmitglied, sofern es gewisse Voraussetzungen erfüllt, hat aber dennoch in nachstehenden außerordentlichen Fällen die Möglichkeit über einen Teil seiner gesamten Position zu verfügen:  

  • Ausgaben im Gesundheitsbereich für sich, den Ehepartner oder die Kinder: jederzeit und bis zu 75% der angereiften Position
  • Kauf der Erstwohnung für sich oder die Kinder beziehungsweise Sanierungsarbeiten an der Erstwohnung: nach mindestens acht Jahren Mitgliedschaft und bis zu 75% der angereiften Position
  • Sonstige Notwendigkeiten: nach mindestens acht Jahren Mitgliedschaft und bis zu 30% der angereiften Position

Für den Fall langer Arbeitslosigkeit oder Dauerinvalidität ist folgendes vorgesehen:

  • Bei Arbeitslosigkeit zwischen 12 und 48 Monaten kann man sich bis zu 50% der angereiften Position auszahlen lassen. Bei Arbeitslosigkeit über 48 Monaten oder bei Dauerinvalidität über 66% kann die gesamte Position abgelöst werden.

M.A.

Monday, February 12, 2007 2:40:40 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0] -

In letzter halte ich den einen oder anderen Vortrag zur Zusatzrente und dabei ist mir aufgefallen, dass sich viele bei der Auswahl des Rentenfonds einzig und allein auf die kurzfristig erzielte Rendite der Rentenfonds stützen. Natürlich ist dies ein scheinbar „logisches“ Kriterium, da man ja eine möglichst hohe Rendite einfahren will. Ist dieses Auswahlverfahren aber auch zielführend? Ein Rentenfonds ist eine mittel- bis langfristige Investitionsform, daher sollten weitere Kriterien bei der Auswahl eines Rentenfonds in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden und nicht nur die kurzfristig erzielten Renditen. Konkret sollten Sie sich folgende Fragen beantworten:

  • Welche Kosten hat der Rentenfonds? Häufig passiert es, dass man sich über die Kosten erst Gedanken macht sobald man sie bezahlt, daher lautet mein Ratschlag: informieren Sie sich schon vorab über die Kostenstruktur des Rentenfonds.
  • Bekomme ich einen Arbeitgeberanteil? Nicht jeder Rentenfonds garantiert einen Arbeitgeberteil.
  • Wie sieht der mehrjährige Renditevergleich aus? Wie schon erwähnt handelt es sich bei der Zusatzrente um eine mittel- bis langfristige Investitionsform, daher sollte auch die Rendite im mittel- bis langfristigen Bereich stimmen. 

M.A.

Monday, February 12, 2007 2:38:46 PM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [2] -

 Wednesday, January 24, 2007

Selbstverständlich haben die Leute auch Angst und fragen sich, was mit ihren Geldern geschieht, falls ihr Zusatzrentenfonds Konkurs geht. Nie zuvor gab es soviel Zweifel; auch bei jenen, die sich dafür entschieden haben, ihre Abfertigung in eine Zusatzrentenfonds einzuzahlen.
Wir können zur absoluten Beruhigung unser Bevölkerung Folgendes sagen:

  • die Zusatzrentenfonds können auf keine externe Finanzierung wie Bankdarlehen und die Aufnahme von Schulden zurückgreifen und haben in Bezug auf ihr Vermögen sehr niedrige Verwaltungskosten. Im Fall der Fonds des regionalen Vorsorgeprojekts PensPlan sind diese Kosten nochmals niedriger. Im Besonderen sieht die regionale Verordnung vor, dass die Zusatzrentenfonds mit einer Konvention mit der PensPlan Centrum AG für ihr gutes Funktionieren auf kostenlose Dienstleistungen in den Bereichen Verwaltung, Buchhaltung und Logistik zurückgreifen können.
  • was den Anteilswert betrifft, ist zu sagen, dass im Falle eines starken Abfalls die Kontrolle der Vermögensverwalter und des Fonds greift und diese die Möglichkeit haben, das Vermögensverwaltungsmandat zu widerrufen.
  • die Investitionslinien weisen eine starke Diversifizierung der Finanzinstrumente auf; dies garantiert, dass im Falle einer Krise in einem gewissen Sektor nur ein Teil des Vermögens davon beeinflusst wird
  • die kollektivvertraglichen Zusatzrentenfonds sind zudem als Vereine ohne Gewinnabsichten organisiert.

Wednesday, January 24, 2007 6:12:06 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [4] -

 Tuesday, January 23, 2007
Ich habe sowohl in Fernsehsendungen als auch in Gesprächen mit den Mitarbeitern der PensPlan- Informationsschalter die Erfahrung gemacht, dass durch die Reform viel Unsicherheit herrscht, die Bevölkerung aber vor allem eine Frage beschäftigt: Ist es vorteilhafter, die Abfertigung im Unternehmen zu lassen oder soll man sie in einen Zusatzrentenfonds einzahlen?

PensPlan nimmt dabei eine klare Position ein: Unser Ziel ist es, die gesamte Bevölkerung neutral und umfassend zu informieren, damit jeder eine autonome und bewusste Entscheidung treffen kann.
Ohne Zweifel bringt die Einzahlung der anreifenden Abfertigung in einen Zusatzrentenfonds eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Dazu zählen z.B.:

  • die bessere Aufwertung des Kapitals durch eine höhere Verzinsung
  • die strenge Kontrolle wichtiger Aufsichtsorgane
  • mehr Möglichkeiten, einen Vorschuss zu beantragen
  • die niedrigere Besteuerung bei Auszahlung in Form von Kapital
  • die Garantien und Sozialmaänahmen der Region Trentino-Südtirol
  • die steuerliche Abzugsfähigkeit bis 5.164 €
  • der Beitrag zu Lasten des Arbeitgebers (falls die Kollektivverträge oder die kollektiven Abkommen dies vorsehen)
Tuesday, January 23, 2007 5:44:41 AM (GMT Standard Time, UTC+00:00)  #    Comments [0] -

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